[Rezension] Sternenfeuer: Kaiserin der Drachen – Amy Erin Thyndal

 

 

Klappentext: 

**Wenn ein Stern zu deinem Schicksal wird** 
Schon seit ihrer Kindheit ist Xins Leben vorherbestimmt: Als mächtigste Sternentochter ihrer Generation soll sie die nächste Kaiserin von Midland werden und damit die Aufgabe übernehmen, den Menschen als Sonne zu dienen. Doch als der mit ihr verbundene Stern plötzlich verschwindet, scheint ihre Zukunft ungewisser denn je. Entschlossen macht sich Xin auf die Suche nach dem sagenumwobenen Orakel und trifft dabei auf Taron, der sie mit seinen mitternachtsblauen Augen sogleich in den Bann zieht. Und je länger die Sternentochter den Zwängen des kaiserlichen Hofes fernbleibt, desto mehr sehnt sich ihr Herz nach etwas, das nur Taron ihr geben kann. Doch ohne Xin ist Midland dem Untergang geweiht …       

Meine Meinung: 

Wenn es um Amy Erin Thyndal geht, bin ich in mega großes Fangirl und zwar von der ersten Seite an. Ich liebe ihre Bücher einfach abgöttisch, da ich genau weiß, dass sie immer wieder genau meinen Geschmack treffen wird. Daher war ich natürlich auch hin und weg, dass ich ihr neues Buch Sternenfeuer als Rezensionsexemplar erhalten habe. Vielen Dank an Amy und den Impress Verlag für die Bereitstellung des Ebooks. 

(c) Impress Verlag

Reden wir zuerst einmal über dieses wundervolle Cover? Meiner Meinung nach, kann man es nicht einfach nicht lieben. Obwohl ich sonst mit Menschen auf Covern meine Schwierigkeiten habe, ist Xin einfach wahnsinnig gut getroffen. Die Farben harmonieren wunderschön und die Sterne im Hintergrund, fassen den Inhalt der Geschichte wunderbar auf. Es ist ein echter Hingucker, das ich echt gerne als Print im Regal hätte.

»Aber was ist damit, was du dir für dich wünscht? Deinem Recht auf Selbstbestimmung?«, bohrt Taron nach. 
»Dieses Recht haben Sternentöchter nicht«, entgegne ich kalt. 

Xins Schicksal ist von Kindesbeinen an vorherbestimmt: als stärkste aller Sternentöchter, ist es an ihr die Rolle der Sonne zu übernehmen und so gesamt Midland am Leben zu erhalten. Dieses ersehnte Schicksal gerät jedoch ins wanken, als ihr Stern und so auch ihre gesamte Magie verschwindet. Verzweifelt begibt sie sich auf die Reise zum Orakel, das ihre einzige Lösung zu sein scheint, doch die Begegnung mit dem jungen Taron, beeinflusst Xin mehr, als sie sich zugestehen will. Ist sie wirklich bereit ein Leben in einem goldenen Käfig zu verbringen? 
Xins Geschichte fesselte mich ab dem ersten Kapitel total und ich konnte das Buch beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Die pflichtbewusste junge Frau, sammelt mit ihrer sympathischen und aufgeschlossenen Art sofort Pluspunkte und man fühlt sich ihr verbunden. Trotz ihres Amtes als Sternentochter und zukünftigen Kaiserin, besitzt sie Ecken und Kanten, die sie realistischer wirken lassen und besonders im Zusammenspiel mit ihren Freundinnen, lässt sie ihre zukünftige Rolle fallen. Auch ihre Entwicklung geschah vollkommen nachvollziehbar und trotz ihrer Wandlung bleibt sie sich bis zum Schluss treu. Obwohl starke Gefühle in ihr wüten, schafft sie es dennoch immer wieder, sich aufs Wesentliche zu fokussieren, wodurch sie das klassische Klischee des “verliebten Mädchens, welches alles um sich vergisst” nicht erfüllt und so einen besonderen Reiz erzeugt. 
Hach Taron. Ein Bookboyfriend der Extraklasse. Nicht nur Xin fühlt sich ihm von Anfang an verbunden, auch mir ging es nicht anders. Zwar könnte man ihn beinahe als “zu perfekt” beschreiben, doch wenn man seinen Hintergrund kennt, passt dies genau zu seiner Rolle und wirkt keinesfalls platt. Er schafft es etwas in Xin zu bewegen, ihr einen gewissen Anstoß zu geben und gibt ihr dennoch den Freiraum sich selbst zu entwickeln. Für mich ein wirklich gut ausgearbeiteter Charakter mit einer einfach bewegenden Geschichte. 

Wenn ich komplett an den Zeilen klebe, dann spricht es absolut für das Buch und hier war das ganz besonders der Fall! Amy konnte einfach wieder ganz wunderbare Charaktere erschaffen, die alle auf ihre eigene Art faszinieren konnten. Sie alle hatten ihre eigene Geschichte und bei dem ein oder anderen würde ich mich sehr über eine separate Geschichte freuen (Tian und Tuca *hust). Die Dialoge hatten jede Menge Pepp, wodurch immer wieder Schwung in die Story kam und Situationen aufgelockert wurden. Jedoch auch die lebhaften Beschreibungen Midlands und dessen Legenden erzeugten eine ganz tolle Atmosphäre, die mich vollkommen faszinierte. 

Liebenswerte Charaktere, ein faszinierender Weltenaufbau und wundervolle Legenden, machen Sternenfeuer – Kaiserin der Drachen zu einer wirklich wundervollen Geschichte. Man verliert sich vollkommen in ihr und begibt sich gemeinsam mit Xin auf eine Reise, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Für mich ist das Buch ein absolutes Jahreshighlight, das ich jedem empfehlen kann! 

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