Blogtour “Alexis Goldfire – Auserwählte der Macht” von Vivien Verley (Tag 3: Die Entstehung des Buches)

Hallo ihr Lieben zum dritten Tag der Blogtour zu Alexis Goldfire – Auserwählte der Macht!
In den letzten Tagen, habt ihr bei meinen Blogger-Kolleginnen bereits einen Einblick in die Geschichte bekommen und heute bin ich an der Reihe. Ich durfte Vivien einige interessante Fragen zu der Entstehung der Geschichte stellen, die mir unter den Fingernägeln brannten.
Viel Spaß!


Wie bist du denn auf die Idee zu Alexis Goldfire gekommen? Was hat dich zu der Geschichte inspiriert? 
Tatsächlich hatte ich einen Traum, in dem eine Szene, relativ am Ende, drin vorkam. Und diese Szene hat mich fasziniert. Also begann ich immer auf dem Weg zur Schule herauszufinden, wie es zu dieser Szene kommen konnte und spannte so die ersten Fäden. Irgendwann war ich dann so in der Geschichte drin, das ich während der Abschlussklausuren der Realschule anfing, diese Geschichte aufzuschreiben.

Wie lange hast du denn vom ersten bis zum letzten Satz der Geschichte gebraucht? Hast du alles in einem Rutsch durchgeschrieben, oder das Manuskript auch mal „ruhen“ lassen? 
Für Alexis habe ich mit am längsten gebraucht. Nur ein Projekt hat es aktuell geschafft, länger geschrieben zu werden. Es waren ungefähr neun Monate. Dazwischen lagen die Abschlussprüfungen und ein Schulwechsel. Ansonsten wäre es vermutlich schneller fertig geworden. Jedoch hat die Überarbeitung auch einiges an Zeit gefordert. Nach, ich finde es immer noch heftig, vier Jahren kam es auch erst dazu. Diese dauerte etwa drei weitere Monate. 

Bekommen die Charaktere “einfach so” ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Bei Alexis ist es etwas anders gelaufen, als sonst. Der Name von Alexis war irgendwie da. Sie hieß einfach so und damit war ich zufrieden. Xander und die Anderen bekamen ihre Namen bei einer längeren Autofahrt mit meiner Mama. Wir haben über die Idee gesprochen, damals habe ich noch nur Fäden gesponnen, und sie fand Xander sehr passend für Alexis Gegenpol. Sie hat auch Maximiliana, Kingsley, Leander und Cosmo ihre Namen gegeben. Die anderen Namen kamen einfach mit der Zeit. Ich hab auch ein paar Platzhalternamen, die so lange bleiben, bis ich was besseres gefunden habe. Und Dorothy hieß vorher Bärbel. Deshalb Stolper ich oft über ihren Namen.

Wie schwer war es bzw. wie lange hat es gedauert, das Buch an den Verlag zu bringen?
Es hat ungefähr vier Jahre gedauert. Eigentlich sollte es sogar schon vor zwei Jahren erscheinen, doch dann ist mein Verleger gestorben und für mich eine kleine Welt zusammengebrochen. Es hat auch ewig gedauert, bis ich mich wieder ans schreiben gemacht habe. Dann habe ich vor einem Jahr zufällig einen Link gefunden und Alexis einfach mal bei Impress eingeschickt (Davor hatte ich bereits einige Absagen von anderen Verlagen). Und mit der Bitte, es überarbeitet noch einmal zu versuchen, habe ich mich in den ersten Semesterferien dran gesetzt und überarbeitet. Dieses mal mit Erfolg.

Gab es eine oder mehrere Stellen im Buch die dich an deine Grenzen gebracht haben? Wenn ja, weshalb?
Eher nicht. Tatsächlich lief das Schreiben dieser Geschichte sehr gut. Ich hatte beschlossen, dieses mal kein Patchwork zu machen. Also an einem Stück zu schreiben und nicht vorweg zu greifen. Es gab also manche Szenen, die ich unbedingt schreiben wollte und Szenen, die dagegen eher nebensächlich waren. Die habe ich dann oft verflucht und mich gefragt, warum ich mich gegen das Patchwork entschieden habe. 

Welchen der Charaktere fühlst du dich denn am meisten verbunden? Wieso? Gibt es auch einen Charakter, der für die Geschichte zwar unentbehrlich war, dir aber im Schreibprozess das Leben schwer gemacht hat?
Jeder der Charaktere ist wichtig und hat irgendwie meine Sympathie. Aber Xander sticht schon etwas heraus. Ich liebe einfach seine Art, weil sie mich sehr an die meines kleinen Bruders erinnert. Auch wenn Xander weniger Erfolg damit hat. Aber er verstellt sich nicht. Er ist eben ein kleiner Besserwisser.Und Cosmo. Ich verbinde wenig mit ihm, aber ich finde ihn toll. Er ist einfach anders, so ähnlich Xander. Mit seiner zerstreuten Art ist er witzig, aber auch lieb und kommt auf sehr merkwürdige Ideen.
Ilja. Ich hab ihn irgendwann auf einen Auslandseinsatz geschickt, einfach weil ich ihn nicht schreiben wollte. Er wird erwähnt. Es gibt ihn. Aber ich mag ihn nicht.

Hast du die Story von Beginn an genau durchgeplottet, oder dich von deinen Protagonisten überraschen lassen? 
Also, der Hauptstrang war da. Aber Alexis ist einfach Dickköpfig und so ist sie mir schon ab und an mal ausgebrochen. Und Xander dann natürlich hinterher. Er hat schließlich nur Augen für sie. Damit ihre Sicherheit gewährleistet bleibt, ist Leander dann hinterher und hat sie eingefangen. Seine Versuche, ihr zu verdeutlichen, wie wichtig Regeln sind, sind dann aber meist gegen eine Wand gefahren und es wiederholte sich. Ich bin aber froh, das Alexis wenigstens das Ende akzeptiert hat. Nicht auszumalen, was alles hätte schief gehen können.

Vielen Dank, liebe Vivien für diese tollen und ausführlichen Antworten zu deinem Buch!

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