[Rezension] Sinful King – Meghan March

Klappentext:

Sie schuldet ihm eine halbe Million Dollar, doch er will nur sie! 

Keira Kilgore ist stolze Besitzerin der Whiskey-Destillerie Seven Sinners – und in großen Schwierigkeiten. Denn plötzlich taucht Lachlan Mount, der gefürchtetste Unternehmer New Orleans, in ihrem Büro auf und behauptet, ihr verstorbener Ehemann schulde ihm eine halbe Million Dollar. Mount stellt Keira vor die Wahl: Entweder sie wird alles verlieren, was ihrer Familie jemals wichtig war, oder aber sie lässt sich auf sein unmoralisches Angebot ein. Denn Mount will nicht ihr Geld – er will sie!

Meine Meinung:

Lange war ich mir nicht sicher, ob die Geschichte etwas für mich sein könnte, als ich jedoch eine tolle Rezension einer bekannten Bloggerin gelesen habe, wurde ich neugierig und konnte mich nicht mehr zurückhalten. Vielen Dank an den Lyx Verlag und NetGalley, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

(c) Lyx

Das minimalistisch gehaltene Cover finde ich einfach richtig schön. Nachdem die meisten Cover, doch ziemlich überladen sind, sticht dieses besonders mit seiner schlichten Eleganz hervor. Der graue Farbverlauf wirkt harmonisch im Zusammenhang mit der Schrift und den umgefallenen Schachfiguren. Richtig cool finde ich aber, die Schachfigur des Königs, die einfach wahnsinnig gut zu der Geschichte passt. Sie macht neugierig und gleichzeitig, kann man bereits erahnen, dass im Buch, wie auch im Spiel jede Menge Überraschungen warten.

Wie es scheint, waren meine ursprünglichen Instinkte bezüglich Keira Kilgore richtig. In ihr brennt ein Feuer, das ich noch in keiner anderen Frau gefunden habe. Es ist Zeit, mir meine neue Anschaffung anzusehen.

Kaum meint Keira Kilgore es geschafft zu haben die geerbte Destillerie vor dem Untergang zu bewahren, steht Lachlan Mount in ihrem Büro. Der gefürchtetste Mann in ganz New Orleans. Als er ihr unterbreitet, dass ihr verstorbener Mann, eine halbe Million Dollar Schulden bei ihm hat, die nun auf sie übergehen, sieht Kiera keinen anderen Ausweg. Sie will die Destillerie nicht verlieren und so entschließt sie sich, sich in die Fänge des Mannes zu begeben, der Menschen, ohne mit der Wimper zu zucken, verschwinden lassen kann.
Keira ist eine starke und taffe junge Frau, die vollkommen in ihrem Job aufgeht. Die Destillerie ist ihr Leben und sie würde alles dafür geben, damit sie sie am Laufen halten kann. Mit ihrer Energie und dem starken Willen, war mir Keira schnell sympathisch und ich war neugierig, ob sie ihre sture Ader auch im Bezug auf Mount beibehalten würde. Ja das hat sie! Auch wenn der Mann ihr oft Angst einjagt und sie an ihre Grenzen bringt, bleibt sie sich treu, was mir sehr gut gefiel. Sie verfällt ihm nicht von der ersten Sekunde an mit Haut und Haar, sondern sträubt sich und gibt nicht Kleinbei. Auch wenn es oft nur kleine Gesten sind, versucht sie immer wieder seine Autorität zu untergraben und so einen Teil ihrer Selbst zu bewahren. Dadurch entwickelt sie sich zu einer großartigen Protagonistin, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Mount Lachlan ist ein Badboy durch und durch. Er besitzt keinerlei Skrupel und nimmt sich einfach das was er will. Sein grober Charakter zeigt sich immer wieder, doch hin und wieder lässt sich auch kurzzeitig eine gefühlvolle Seite von ihm Erkennen, was irgendwie nicht so in das Bild passte, das ich von ihm hatte. Es wirkte erzwungen, um den Lesern einen neuen Bookboyfriend zu liefern, aber so wirklich konnte ich ihm das nicht abkaufen. Jedoch bin auch ich ihm irgendwann verfallen. Trotz deiner Grobheit, sind es die kleinen Gesten, die zeigen, dass Keira für ihn doch nicht nur irgendeine Frau ist und ich bin richtig gespannt wie er sich weiterentwickeln wird.

Mit ihrem flüssigen Schreibstil, schaffte es Meghan March, dass ich mich schnell in der Geschichte zurechtfand und rasch vorankam. Schon im ersten Kapitel baut sie die nötige Spannung auf, wodurch ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich wollte mehr. Mehr erfahren. Mehr entdecken. Man beginnt sofort die wildesten Theorien über Mount Lachlan zu spinnen, und besonders Keiras Kampfgeist und ihre trotzige Art, brachten jede Menge Action in die Story. Die ausführlichen Beschreibungen unterstrichen die Situationen perfekt und brachten mir die Orte und Personen um einiges näher. Besonders im letzten Drittel kamen immer mehr Informationen ans Licht und das Begehren der beiden rückte etwas in den Hintergrund, was einmal mehr, das Interesse für Geschichte und ihre Protagonisten weckte.

Zwischen Leidenschaft, Widerwille und Beherrschung, schaffte es Meghan March eine Geschichte zu erschaffen, die mich zwar noch nicht komplett vom Hocker hauen konnte, aber mein Interesse geweckt hat. Ich bin gespannt wie sich die Charaktere und die Handlung weiterentwickeln und freue mich schon auf den zweiten Teil!

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